Memories

 von Laura Stöcking.

Die interaktive Ausstellung „Memories“ von Laura Stöcking beschäftigt sich mit der Frage „Was ist mir an meinem Kinderzimmer wichtig?“, um generationsübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen. Die Idee entstand, durch ein Kooperationsprojekt der FH Dortmund und des mondo mio! Kindermuseum e.V. zum Thema „Freiraum Kinderzimmer“. Die Wettbewerbs Jury vergab den ersten Preis an die Arbeit Memories von Laura Stöcking, die im Kindermuseum realisiert wurde.

Den Besuchern stehen, zur Beantwortung der Frage, weiße Puzzleteile zur Verfügung, auf welche sie ihre Antwort mit Filzstiften malen. Ziel der Ausstellung ist es, den Raum zu gestalten und mit den Erinnerungen von Kindern und Erwachsenen wachsen zu lassen.

Zusätzlicher Teil der Ausstellung ist ein Kinderzimmer in abstrakter Form. Das Zimmer setzt sich aus einem Arbeits-, Spiele- und Ruhebereich zusammen. Dort gibt es viele Ecken und Zugänge zu entdecken und Möglichkeiten zur Entspannung, zum Klettern oder zum Verstecken. Der Raum ist bewusst monochrom weiß gehalten und soll die Kinder auffordern, ihre Fantasie spielen zu lassen, das Kinderzimmer zu erforschen. Da die Puzzleteile magnetisch sind, lässt sich das Zimmer dauerhaft verändern und ist damit ein weiteres Spielelement.

Die Entwicklung des Projektes und die Veränderungen im Raum werden über die Ausstellungsdauer fotografisch beobachtet, dokumentiert und ausgewertet.

Die Ausstellung kann noch bis zum 16. August 2020 im mondo mio! Kindermuseum e.V. im Westfalenpark Dortmund besucht werden.

Die Arbeit wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Wettbewerbes durch die Fördergesellschaft der FH Dortmund. Die Realisierung der Arbeit wurde durch die Ikea Stiftung finanziert.

Das Projekt Freiraum Kinderzimmer wurde von Prof. Nora Fuchs und der Museumsdirektorin Monika Lahme – Schlenger initiert und geleitet.