Soma

Sarah Ruholl
Bachelor Abschlussarbeit
im Studiengang Fotografie

Um sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen, spielt das Körpergefühl eine ganz entscheidende Rolle. Jeden Tag werden wir von einer Welle an Sinneseindrücken überflutet und die Wahrnehmung unseres Selbst wird getrübt. Die Arbeit „Soma“ setzt sich mit dem Thema der Körperlichkeit auseinander. Wie stehen inneres und äußeres Körpergefühl in Bezug zueinander? Wie nehmen wir Veränderungen wahr und wie gehen wir damit um? Zu wissen wer man wirklich ist, ganz tief im Innersten.
Diesen Fragen stellt sich Sarah Ruholl wenn sie in den Spiegel blickt und ihre äußere Hülle, das Wahrzeichen ihrer Endlichkeit in Form ihres zurückblickenden Spiegelbildes, sie auf ihre Schwächen wie Zerfall, Zerbrechlichkeit, Krankheit und Tod aufmerksam macht.

Der Versuch, die Konservierung des eigenen Selbst und den Aspekt der Zeit zu verändern, um sich immer wieder neu zu entdecken, um auf Veränderungen von außen eingehen zu können, ist ein Forschungsexperiment, dass durch das Zusammenspiel von den Bestandteilen der Fotografie, filmischen Sequenzen und auch skulpturalen Objekten den natürlichen Kreislauf des Lebens immer wieder neu zum Leben erweckt, um dann abermals zu vergehen.

Sarah Roholl